Zernikow Allee
Zernikow Sonnenaufgang

Zentrale Lage im Dreieck der Sehens­würdig­keiten

„Mal wieder Land sehen“ hat mit Haus & Hof in Zernikow einen Geheimtipp-Charakter. Es liegt in nahezu gleichmäßiger Entfernung von 10-15 km zu den historisch bekannten Städten.

Da ist Rheinsberg, des großen Friedrichs erste Residenz, Fürstenberg, der Wasserstadt für Freunde von gutem Fisch und Bootssport, sowie , mit seiner bedeutungsvollen Geschichte und dem davon zeugendem alten Stadtkern.
Doch wer neu in Zernikow ist, sollte nicht über das hinwegsehen, was das kleine Dorf zu bieten hat.

Zernikower Gutshaus

Das Herrenhaus Gut Zernikow, nur wenige Schritte entfernt

Zernikows histo­rische Bedeu­tung

Zernikow erlangte Bedeutung, als Friedrich der Große es seinem Kämmerer Fredersdorf überschrieb. Anerkennend schrieb Fontane hierüber in seinen Reisen durch die Mark Brandenburg - Fredersdorff habe mit Gut Zernikow aus einer Sandscholle ein wohl kultiviertes Gut gemacht.

Kulturhistorisch interessant ist, dass Fredersdorffs Frau, Caroline, die Großmutter des Mitbegründers der Heidelberger Romantik, Achim von Arnim, war. Achim von Arnim verlebte hier einen Teil seiner Jugend und schrieb auf dem Gut seinen ersten Roman „Hollins Liebeleben“. Die von Arnims waren bis zum II. Weltkrieg Gutsherren von Zernikow, Wiepersdorf und Bärwalde. Einen bewegenden Einblick über die letzte Gutsherrschaft der Arnims in Zernikow gewährt uns Clara von Arnim in ihrem Buch „Der grüne Baum des Lebens“.

Fredersdorffsches Erbbegräbnis in Zernikow

Das Fredersorffsche Erbbegräbnis

Zernikower Weißbuchenallee nach Großwoltersdorf

Der Spazierweg auf der Weißbuchen-Ulmenallee nach Großwoltersdorf

Natür­liche Umge­bung

Unsere nähere Umgebung ist mit vielen Seen zum Baden und Entspannen gesegnet.

Gleich im Nachbardorf Menz liegt der Roofensee, gut mit Fahrrad über die Buchenallee (zum Polzow-Radweg gehörend) von Zernikow aus zu erreichen.
Als prominentester Bekannter des Ruppiner Seenlandes liegt der „sagenumwobene“ Stechlinsee in etwa 10 km Entfernung von Zernikow. Sein Wasser ist so klar, dass man glaubt, wahrscheinlich nie wieder einen klareren See zu sehen.
Wasser und Wälder gibt es reichlich. Ein paar Schritte vor die Tür und man findet sich wohlbehütet in einer menschenleeren Landschaft wieder, die so weitläufig ist, dass man ein Fontane sein müsste, um alles abzuwandern.

Unsere Sehens­würdigkeiten

In Zernikow kann man interessante Dinge finden.

Es gibt sechs Alleen, von der die Maulbeerbaumallee die bedeutendste ist. Sie wurde zu Friedrichs Zeiten angepflanzt. Damals war sie nicht nur Allee, sondern ein ganzes Anbaugebiet für Maulbeerblätter, der Nahrung die Seidenraupen vorgesetzt bekommen. Von der Seidenraupenzucht ist nur die Maulbeerbaumallee geblieben. Eine Ausstellung im Inspektorenhaus auf dem Gutshaus lädt heutzutage zur Führung ein, etwas über den Weg der Seide von China nach Zernikow zu erfahren und darüber wie das Leben einer Seidenraupe so aussieht.
In der Alten Brennerei auf dem Gutsgelände wurde eine Galerie eingerichtet, in der sich Künstler aus der Region mit stimmungsvollen Werken mal ästhetisch, mal bewusst unästhetisch, zur Schau stellen.
An der Zernikower Dorfkirche steht heute noch das Fredersdorffsche Erbbegräbnis, mit einer Gedenktafel, die an die Großtaten der Caroline Marie Elisabeth von Labes, der Großmutter von Achim von Arnim, erinnert.
Klein und beschaulich gibt sich das Dorf, das aber reich an Geschichte ist.

Lage im Land

Umgebungskarte

Mal wieder Land sehen, Gerlind Groß,
Feldstr. 3, 16775 Großwoltersdorf,
Fon: 033082 - 504 32,
Mobil: 0160 - 23 85 006,
info@malwiederlandsehen.de,
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